Der Wetterkalender zeigt für jeden Handelstag, bei welchen Werten das System ein historisches Muster gefunden hat — und wie stark diese Muster im Schnitt ausgefallen sind. An den übrigen Tagen bleibt die Seite leer. Auch das ist eine Information.
Börsenmedien liefern an jedem einzelnen Handelstag eine Geschichte. Der Markt liefert nicht an jedem Handelstag ein Muster. Dieser Widerspruch kostet Privatanleger mehr Geld als jede falsche Aktienauswahl — weil er zu Aktivität an Tagen führt, an denen es nichts zu tun gibt.
Wer täglich auf Kurse schaut, sieht jeden Tag gleich wichtig. Ein Monatsraster zeigt sofort, dass sich die Befunde auf wenige Tage konzentrieren — und wo im Monat sie liegen.
Screener spucken hunderte Treffer aus, ohne zu sagen, wann sie relevant sind. Der Kalender dreht es um: erst der Tag, dann die Werte — maximal fünf pro Tag.
Fast jedes Finanzprodukt blendet aus, wenn es nichts zu melden hat. Hier bleiben die leeren Tage sichtbar im Raster stehen. Sie sind der ehrlichste Teil der Ansicht.
Das ist keine Illustration, sondern ein realer Monat aus dem Portal: 19 Tage mit Befund, 88 Kandidaten. Klicken Sie auf einen Tag, um die Werte zu sehen.
Jede Karte im Raster folgt derselben Struktur. Sie brauchen keine Einarbeitung — der Aufbau erklärt sich beim ersten Blick.
Ein Edge ist kein Kursziel und kein Tipp. Es ist ein Muster, das in der Vergangenheit häufiger wiedergekommen ist, als der Zufall es erklärt. Drei Quellen speisen den Kalender.
Auffälligkeiten im Kursverhalten eines Wertes gegenüber seinem eigenen Normalverhalten und gegenüber seinem Sektor. Die stabilsten davon sind im System als ELITE eingestuft — aktuell 344 Stück.
Gerichtete Kapitalbewegungen und ihre Verzögerungsstrukturen. Wenn sich Geld regelmäßig erst in einen Wert und dann in einen zweiten bewegt, entsteht ein zeitlich nutzbarer Zusammenhang.
Ketten der Form A → B → C: Tritt A ein und folgt B im festgelegten Abstand mit der nötigen Intensität, schätzt das System Wahrscheinlichkeit und Stärke von C — und markiert den entsprechenden Tag.
Aus allen drei Quellen entstehen weit mehr Kandidaten, als im Kalender landen. Was angezeigt wird, hat vorher die Prüfung auf Wiederkehr und statistische Signifikanz bestanden — gemessen an der Untergrenze des 95-Prozent-Konfidenzintervalls gegen die Zufallsschwelle.
Vier Schritte stehen zwischen einem auffälligen Muster und einer Markierung im Kalender. Jeder davon kann den Kandidaten aussortieren.
Aus Anomalien, Flows und Sequenzen werden Fälle gezogen, in denen sich ein Wert an einem bestimmten Punkt im Monatsverlauf oder nach einem bestimmten Auslöser auffällig verhalten hat.
Entscheidend ist, wie oft das Muster wiedergekommen ist — nicht, wie stark es im Mittel war. Ein einzelnes extremes Jahr kann einen Durchschnitt tragen, eine Wiederkehr-Quote nicht.
Die beobachtete Quote läuft gegen die Wilson-95-Prozent-Untergrenze. Liegt sie darunter, fällt der Kandidat heraus — unabhängig davon, wie gut der Durchschnittswert aussieht.
Zum Schluss wird geprüft, ob das aktuelle Marktumfeld zum Muster passt. Pro Tag werden höchstens fünf Kandidaten angezeigt — die Begrenzung ist bewusst, nicht technisch bedingt.
An dieser Stelle könnten wir die Durchschnittswerte addieren und eine Monatsrendite daraus bauen. Das wäre falsch gerechnet, und es wäre genau die Sorte Zahl, wegen der Anleger Finanzanbietern nicht mehr glauben.
Der Ø-Wert ist eine Beschreibung der Vergangenheit: So stark sind die gefundenen Fälle im Mittel ausgefallen. Er ist keine Prognose für diesen Tag, keine Garantie und keine Aussage über einen einzelnen Trade.
Nichts. Sie tragen Ihre E-Mail-Adresse ein, bestätigen diese einmal per Klick und bekommen Ihren Zugang. Keine Kreditkarte, kein Abo, keine automatische Verlängerung.
Sie ist der Durchschnitt der historischen Fälle, auf denen das Muster beruht — also eine Beschreibung dessen, wie stark das Muster in der Vergangenheit ausgefallen ist. Sie ist keine Vorhersage für diesen konkreten Tag und keine erwartete Rendite.
Weil an diesen Handelstagen kein Kandidat die Prüfung bestanden hat. Der Tag bleibt trotzdem im Raster stehen. Ein leerer Tag ist das Ergebnis, nicht eine Lücke in den Daten.
Weil eine Liste, die niemand mehr durchgeht, keinen Nutzen hat. Die Begrenzung zwingt das System zur Auswahl der stärksten Kandidaten, statt die Verantwortung für das Sortieren an Sie weiterzureichen.
Nein. Der Kalender stellt Auswertungen historischer Daten dar. Er enthält keine individuellen Empfehlungen, keine Kursziele und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Entscheidungen treffen Sie selbst oder mit Ihrem Berater.
Schwerpunkt sind die großen US-Werte und ETFs, weil dort die Datenlage am dichtesten ist. Deutsche Titel sind mit Länderkürzel gekennzeichnet und regelmäßig vertreten.
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